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Wer ist Ted Pain?

Ted Pain war einst ein gefeierter Musiker, Sänger und Pianist, der vor 30 Jahren mit seiner Band die Bühnen der Welt eroberte.

Mit seiner tiefen, gefühlvollen Stimme und seinem einzigartigen Klavierspiel führte er die Gruppe an, die aus drei außergewöhnlichen Talenten bestand: Topic Koshida, der energiegeladene Drummer aus Japan, Pola Pen, die virtuose Bassgitarristin aus Frankreich, und Speck Bulett, der kraftvolle Schlagzeuger aus Rumänien.

Die Band, deren Existenz in der Musikszene nur noch flüsternd erwähnt wird, erreichte ihren Höhepunkt mit dem Song „Bierschiß". Dieser exzentrische Titel brachte ihnen sogar einen Platz in den Charts und machte sie für eine kurze, aber intensive Zeit zu internationalen Stars. Ihre Auftritte waren legendär, wild und unvorhersehbar, was dazu führte, dass sich zahlreiche verrückte Mythen um die vier Bandmitglieder rankten. Manche behaupteten, sie hätten einen Pakt mit dunklen Mächten geschlossen, andere waren überzeugt, dass sie ihre Konzerte nur unter Einfluss mysteriöser Substanzen bestritten.

Doch so schnell wie ihr Ruhm kam, so schnell verschwand er auch wieder. Heute erinnert sich kaum noch jemand an Ted Pain und seine Band. Ihre Musik ist in Vergessenheit geraten, und niemand weiß, wo sie jetzt leben oder ob sie überhaupt noch am Leben sind. Die wenigen Fans, die sich noch an sie erinnern, erzählen sich Geschichten über ihre letzten Auftritte und spekulieren darüber, was aus diesen einst so strahlenden Legenden geworden ist.

Ted Pain und seine Band sind zu Geistern der Vergangenheit geworden, zu Legenden, die in den Schatten der Musikgeschichte verblassen. Ihr Erbe lebt in den Erinnerungen weniger weiter, aber die Details ihres Lebens sind in das Mysterium eingehüllt, das sie schon zu ihren Lebzeiten umgab.

Dieses Mysterium versucht diese Fanseite zu ergründen.

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Wer Ted bucht, bekommt manchmal auch Pain

Der Auftrag wirkte harmlos. Ein kleiner Berliner „Creative Space" – halb Café, halb Galerie, halb irgendwas mit „urban" im Namen – hatte Ted Pain angefragt. In der Mail stand: „Hey Ted, wir hätten dich gern für unsere Vernissage. Konzept: ‚Urban Silence' – wir wollen nur ganz dezente Hintergrundmusik. Nichts Auffälliges. Eher Atmosphäre. So Klavierklänge, die man kaum merkt." Die Gage war überschaubar, aber es sollten „wichtige Leute" kommen. Ted dachte sich: Kann man machen. Und dachte im selben Moment schon: Das mit der „Hintergrundmusik" würde noch spannend werden. Sound als Möbelstück Am Abend schleppte er sein E-Piano, ein kleines Effektgerät und ein paar Kabel in den Raum. Weiße Wände, Betonboden, viel Luft dazwischen. An den Wänden hingen Bilder, die aussahen, als hätte jemand sehr teure Stifte an sehr langen Armen ausprobiert. Die Gäste standen in kleinen Gruppen herum, schwarzer Rollkragen, Rotweingläser, Sätze wie: „Der kuratorisch...

Das One-Listener-Konzert

Irgendwann in einer Phase, in der Ted Pain endgültig genug von allem hatte, kündigte er ein Konzert an, das niemand so richtig ernst nahm. Es gab nur einen Satz: „Es gibt genau einen Platz, wer kommen soll, kommt." Keine Location, keine Uhrzeit, kein Line-up. Nur dieser Satz, irgendwo versteckt auf einer Einwurfwerbung im Briefkasten, die meist ungelesen weggeworfen wird. Ein paar Wochen später sitzt eine Frau mittleren Alters in einem viel zu großen, leicht muffigen Raum. Ein ehemaliger kleiner Theatersaal, halb Probenraum, halb Abstellkammer. In der Mitte steht genau ein Stuhl. Sonst nichts. Auf der Bühne: ein Klavier, ein Mikro, eine alte Lampe, die schon bessere Tage gesehen hat. Und Ted. Sie hat 1 Mark für das Ticket bezahlt. In bar. Handgeschrieben, ohne Sitzplatznummer. Ted spielt ein komplettes Set nur für sie. Keine Aufnahme, keine Setlist-Fotos. Als der letzte Akkord verklingt, nimmt er den zerknitterten Zettel mit der Setlist, geht zu einer Metalls...